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Gesund durch Heidelbeeren
Gesund durch Heidelbeeren II Heidelbeeren dienen der Gesundheit Früher lebten die Menschen inmitten des umfangreichen Pflanzenreiches.
Sie lernten den Umgang mit Bis zur Hälfte des XIX. Jahrhunderts wurden fast ausschließlich
Pflanzenheilmittel benutzt. Die Pflanzenheilkunde (Phytotherapie) hat
eine sehr alte Tradition. Schon "Teofras aus Eresos", der Vater
der Botanik, hat in seinem Werk "Untersuchungen von Pflanzen" viel über
Heilpflanzen und unter anderem auch über die Heidelbeere und ihrer
Anwendung bei verschiedenen Krankheiten geschrieben. Die Pflanzenheilkunde
entwickelte sich bis zur ersten Hälfte des XIX. Jahrhunderts. Der
Aufschwung der Chemie in der zweiten Hälfte des XIX. Jahrhunderts
drängte die Pflanzenheilkunde zurück. Aber schon am Anfang
des XX. Jahrhunderts kam man zu der Überzeugung, dass der menschliche
Organismus nur richtig funktionieren kann, wenn ihm verschiedene Substanzen
zugeführt werden, die nur in Pflanzen vorkommen.
Diese Pflanzenheilmittel wurden anfänglich in Form einfacher Kräutertees
und Pulver angewendet. Die Heidelbeere gehört ebenfalls zu den Pflanzenheilmitteln.
Sie dienen schon sehr lange nicht nur als Nahrung, sondern auch als Arzneimittel
für verschiedene Leiden. Heidelbeeren gegen Durchfall Die Früchte von Heidelbeeren wirken hilfreich bei Durchfall. Die Wissenschaft belegt uns heute, dass der günstige Einfluss bei Erkrankungen des Magens und der Verdauungsorgane auf einen hohen Gerbsäuregehalt in natürlicher Bindung der Farbstoffe in der Heidelbeere beruht. Diese Zusammensetzung wird erst in den tieferen Darmabschnitten gelöst, so dass im gesamten Darm eine echte antibakterielle Wirkung erzielt wird. Diese aktiven Substanzen wirken schädlich auf solche Bakterien, wie z. B. Shigelle, Salmonelle, Escherichia coli, Streptococcus. Es sei betont, dass auch die Bakterien, die unnachgiebig gegenüber Antibiotika wirken, hiermit zerstört werden können. Gerbstoffe binden auch giftige Zersetzungsprodukte und wirken durch ihre Einziehungskraft auf die Schleimhaut ein. Bei Durchfall ist es u.a. wichtig, dass so schnell wie möglich Hilfe mit Heidelbeeren kommt. Außerhalb der Saison mit getrocknete Heidelbeeren: 1-3 Esslöffel getrocknete Früchte werden mit ca. 300 ml heißem
Wasser übergossen, man lässt das ganze dann ca. 5 min. kochen.
Täglich trinkt man hiervon mehrmals 1/4 bis 1/3 Glas.
Heidelbeeren haben Mineralstoffe, von denen man heute weiß, dass sie unerlässlich für den ungestörten Ablauf des menschlichen Stoffwechsels sind. Kalium hat eine gute entwässernde Wirkung, Eisen begünstigt die Blutbildung. Die Gerbstoffe von Heidelbeeren haben auch die Fähigkeit - und
dieses ist sehr wichtig in unserer immer stärker verschmutzten Umwelt
- Schwermetalle (wie z. B. Blei) zu binden. Sie bilden aus diesen schädlichen
Metallen unlösliche Verbindungen und hemmen dadurch ihre Resorption.
Es wurde festgestellt, dass auch bakterielle Blasenentzündungen
behandelt werden können. Man sollte regelmäßig Heidebeer-Saft
trinken. Heidelbeeren unterstützen Sehvermögen Unter Mitwirkung von Vitamin A, das auch in Heidelbeeren (Provitaminform)
in großen Mengen vorhanden ist, wird der Sehpurpur im Auge gebildet.
Der Abbau des Sehpurpurs durch Lichteinwirkung kann verlangsamt werden
durch blaue, violette und rote Farbstoffe (Anthozyome), die auch in Heidelbeeren
vorkommen. Damit kann das Sehvermögen bei Nachblindheit verbessert
werden. Blutdrucksenkende Wirkung Bemerkenswert sind weiterhin auch die in den Beeren enthaltenen Stoffe,
die stark blutdrucksenkende Wirkung haben und somit eine schützende
Funktion auf die Gefäße des Augenhintergrundes ausüben. Heidelbeeren mit vielfältiger Wirkung Die frischen und getrockneten Früchte bekämpfen auch Darmparasiten,
besonders den Madenwurm und begrenzen auch den Darmwurm. Hierzu sollte
man täglich größere Portionen frischer Heidelbeeren oder
auch getrocknete Heidelbeeren verzehren. Also: Die Früchte von Heidelbeeren sind für alte Menschen und für Menschen, die vorwiegend sitzende Tätigkeiten ausüben zu empfehlen, weil sie wunderbar die Magen- und Darmarbeit regulieren. Quelle:
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